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Historisches
Der Münsterhügel – ein archäologischer Hotspot
Urzeit: 250'000 v. Chr.–ca. 1500 n. Chr.
Bildungsziele von 1529
Sonderverordnung zur Pestzeit
Ferien im Jahre 1666
1715: J. Bernoulli über die Lehrer
Schulordnung 1766 von Isaak Iselin:
Lehrersalär oberste Klasse anno 1767
Pensionierung um 1767
Lernberichte, schon Anfangs 19. Jh.!
Stundenzahlen im Jahre 1853
Das Lehrerkollegium von 1885
Neuere Geschichte des GM
Informationstafel zur 1000-jährigen Geschichte des Gymnasiums am Münsterplatz
Gymnasium am Münsterplatz
11. Jh. Gründung durch den Bischof von Basel als Stiftsschule am Münster mit klerikalem Lateinunterricht
16.Jh. Unter dem Einfluss des Basler Reformators Johannes Oekolampad Erweiterung des Unterrichtsangebots durch Griechischunterricht.
1541 Aufsicht der Universität Basel über die Münsterschule: Erlass einer Ordnung für die 'Schule uff Burg' durch den Rektor der Universität Basel, Bonifacius Amerbach, zwecks Vorbereitung des Basler Bürgertums auf das Studium an der Basler Universität
1544 - 1578 Ausbau der Münsterschule auf 4 Jahrgangstufen unter Rektor
Thomas Platter, Walliser Hirtenknabe, Humanist und Buchdrucker
1589 Vergrösserung des Schulbaus am Münsterplatz 15 und Konzentration des gesamten gymnasialen Unterrichts Basels im neuen Gymnasium 'uff Burg'
1589 - 1995 Humanistisches Gymnasium (HG)
1967 Erste Schülerinnen am HG
seit 1995 Gymnasium am Münsterplatz (www.gmbasel.ch)
Hier lehrten u.a. (chronologisch): Thomas Platter (Humanist), Johann Bernoulli (Mathematiker), Friedrich Nietzsche (Dichter und Philosoph), Jacob Burckhardt (Historiker), Christian Friedrich Schönbein (Chemiker und Physiker), Alfred Gasser (Historiker)
Hier gingen u.a. zur Schule (chronologisch): Johann Rudolf Wettstein (Bürgermeister), Johann/Jakob/Daniel Bernoulli (Mathematiker), Leonhard Euler (Mathematiker), Johann Peter Hebel (Dichter), Arnold Böcklin (Maler), Carl Gustav Jung (Psychologe), Alfred Dreyfus (Opfer des Antisemitismus in Frankreich, berühmt durch Emile Zolas Schrift „J’accuse“), Hanspeter Tschudi (Bundesrat)
Infostelle Römische Umfassungsmauer am GM
Am Originalfundort der römischen Umfassungsmauer unter dem Bau C des Gymnasiums am Münsterplatz erwarten Sie Impressionen des römischen Basels. Entdecken Sie die vielfältigen Details der damaligen Lebenswelt. Audiostorys erzählen bewegende Geschichten von Menschen, deren Grabsteine in der Befestigung verbaut waren. Die Grabsteine sind in der Informationsstelle ausgestellt.
Archäologische Bodenforschung – Aktuelle Ausgrabung (archaeologie-live.ch)