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Studienreise Amsterdam 2026, 3BEG

Aufbruch nach Amsterdam

Der erste Tag unserer Reise:
Am 21. September 2026 ging es für uns auf unsere PPP-Studienreise nach Amsterdam. Wir trafen uns am Morgen und stiegen gemeinsam in den Zug in Richtung Amsterdam Centraal. Angekommen in Amsterdam, erhielten wir unsere Zimmerkarten und durften uns von der langen Fahrt erholen. Später am Abend trafen wir uns als Klasse und gingen gemeinsam Burger essen. 

Amsterdam auf zwei Rädern entdecken
Dienstag, der zweite Tag unserer Reise:

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Buffet des Hostels machten wir uns bereit für unsere dreistündige Velotour durch Amsterdam. Wir holten die Velos ab, teilten uns in zwei Gruppen auf und begannen die geführte Tour am Hafen. Von dort aus fuhren wir durch die Stadt und betrachteten zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dabei hielten wir oft an und erhielten vom Guide spannende Informationen über das Gesehene. Wir erfuhren dabei viel über die Stadtgeschichte. So lernten wir beispielsweise, dass die drei Kreuze im Wappen Amsterdams für die drei Plagen stehen, mit denen die Stadt zu kämpfen hatte: Überschwemmungen, Brände und die Pest. Zudem erfuhren wir, dass die Stadt ihren Namen dem Fluss Amstel verdankt, der durch sie hindurchfliesst. Wir fuhren an den Kanälen und den schönen Häusern Amsterdams vorbei. Während eines kurzen Halts probierten wir Stroopwafeln, eine typisch niederländische Süssigkeit. Wir hielten auch vor dem Anne-Frank-Haus und der Westerkerk. Anschliessend fuhren wir durch den Vondelpark, den bekanntesten Park der Stadt, wo wir eine kleine Pause bei einem Café einlegten. Wir passierten Einkaufsstrassen, hielten am Museumsplein und kehrten schliesslich wieder zum Hafen zurück.

Am Nachmittag besuchten wir das Rijksmuseum. Vor dem Gebäude erhielten wir eine kurze Einführung und durften dann auch schon ins Museum hinein. Wir hatten eine Stunde Zeit, um in kleineren Gruppen individuell die Ausstellungen des Museums zu bestaunen. In der kurzen Zeit konnten wir uns leider nicht alles anschauen und mussten uns beeilen, um die bekanntesten Kunstwerke, wie beispielsweise «Die Milchmagd» von Vermeer oder «Die Nachtwache» von Rembrandt, sehen zu können.

Der Tag endete mit einem freien Abend, den wir in einem der vielen Restaurants oder an einem Essensstand ausklingen lassen konnten.

Philosophische Entdeckungsreise durch Amsterdam:
Mittwoch, der dritte Tag unserer Reise

Nach dem Frühstück machten wir eine philosophische Tour durch Amsterdam. Es ging um das Thema Freiheit und verschiedene Definitionen dieses Begriffs. Dabei besuchten wir verschiedene Sehenswürdigkeiten und Orte, die eine besondere philosophische Bedeutung haben. Wir lernten mehr über deren Hintergründe und deren Bedeutung für die Philosophie. Der Tourguide hat uns auch verschiedene Philosophen vorgestellt. Am Nachmittag hatten wir frei, sodass wir Amsterdam selbst erkunden konnten. 

Am Abend assen wir gemeinsam als Klasse in einem italienischen Restaurant in der Innenstadt zu Abend. 

Geschichte, Verantwortung und neue Perspektiven
Donnerstag, der vierte Tag

Am Donnerstag haben wir wie gewohnt gefrühstückt und das Hostel um etwa 09:00 Uhr verlassen, um den Tag mit einer eindrücklichen Führung über die koloniale Vergangenheit der Niederlande zu starten. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und durch verschiedene Teile des Museums geführt. Wir lernten vieles über den Verlauf des Kolonialismus, die Sklaverei, die Kleidungsstücke der Versklavten und deren Bedeutung sowie Propaganda in dieser Zeit. Auch stellten wir Bezüge zum Amsterdam von heute her.

Nach der Führung teilte sich die Klasse in kleinere Gruppen auf und genoss das Mittagessen in der Stadt. Am Nachmittag versammelten wir uns auf dem Dam-Platz. Von dort startete unsere Führung über das Rotlichtmilieu. Unser Führer informierte uns über verschiedene Aspekte der Prostitutionsarbeit, wie beispielsweise deren Geschichte in Amsterdam  und Sicherheitsmassnahmen. Auf diese Weise konnten wir uns kritisch mit diesem kontroversen Thema auseinandersetzen. Besonders eindrücklich war zu lernen, wie der Staat mit dieser Art von Arbeit umgeht, beispielsweise durch regelmässige Patrouillen des Sicherheitsdienstes zu Stosszeiten. Obwohl der Fokus auf dem Rotlichtviertel lag, lernten wir auch viel über das umliegende Gebiet, wie die Oude Kerk oder Chinatown. Den Rest des Nachmittags und den Abend durften wir frei nutzen, um die Stadt noch ein letztes Mal zu erkunden und uns für die Abreise am nächsten Tag vorzubereiten.

Unser letzter Tag und somit die Heimreise:

Am Freitag begann der Tag schon sehr früh, da wir uns auf den Heimweg nach Basel machten. Das Frühstück gab es von 06:00 bis 06:15 Uhr, wobei jedoch nur wenige anwesend waren. Der Grossteil der Klasse war damit beschäftigt, die letzten Sachen einzupacken und wach zu werden.

Um viertel nach sieben trafen wir uns als gesamte PPP-Klasse, um gemeinsam zum Bahnhof zu fahren. Nach ein paar Komplikationen und langem Warten machten wir uns dann auf den Weg zum Bahnhof. Dort angekommen, kauften sich die Letzten noch ihr Essen für die achtstündige Fahrt und machten es sich anschliessend in unserem Zugabteil gemütlich.  Die ersten Stunden verliefen ruhig, alle hatten Schlaf nachzuholen, doch je mehr Zeit verging, desto voller wurde der Zug.

Nach einer guten Wartezeit mit 30 bis 40 Minuten Verspätung, einigen Schwätzchen mit Oktoberfestbesuchern und vielem Stehen waren alle froh, den Zug verlassen zu können.

Der Umstieg in Mannheim verlief überraschenderweise reibungslos, da auch der Anschlusszug Verspätung hatte (Danke Deutsche Bahn!). In Basel angekommen, konnten wir alle müde, aber zufrieden sagen, dass wir eine spannende Studienreise mit vielen neuen Erlebnissen hatten.